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GÜNTER KUSCHMANN

Digital fine art print, Fotografie, Grafik, Malerei

Multimedia, Objekte, Bühnenräume

Kunstwissenschaft, Kunst- Theaterprojekte

Theaterinszenierung


Günter Kuschmann studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei den Professoren Otto Coester, Teo Otto, Gert Weberg und wurde Meisterschüler.

Er realisierte Bühnenbilder und Objekte an den Theatern u.a. in Zürich, Tübingen, Bochum, Krefeld, Dortmund, Hamburg und Berlin.
Wichtige Arbeiten waren die Auseinandersetzung mit der klassisch - modernen Theaterkunst wie z.B. die Uraufführung von Kurt Schwitters Oper „Der Zusammenstoß“, sowie die Uraufführung von Oskar Schlemmers „Variété, Variété“, in der Bearbeitung von Helfrid Foron. Beide Arbeiten wurden für die Berliner Festwochen als Auftragswerke produziert und auf zahlreichen europäischen Festivals und Theatern gezeigt. u.a. Festwochen: Wien, Zürich, Liège, / Musée de l‘art moderne, Paris / Niederlande - Tournée / Goethe- Institute in Italien, Florenz, Mailand, Rom / Round House, London / Cirque Royale, Brüssel / Hochschule für Darstellende Künste und Nationalgalerie, Berlin / Württembergischer Kunstverein, Stuttgart.

Einen weiteren Schwerpunkt bilden die semiprofessionellen Theaterprojekte mit Akteuren unterschiedlicher Altersgruppen, wie z.B. „Traumakel, das furiose Theater“ in Kooperation mit der Stadt Hilden, die, professionell geführt, grenzüberschreitende kulturelle Erfahrungen für die Beteiligten ermöglicht.

 

 

Die bildkünstlerischen Arbeiten beziehen sich auf die Auseinandersetzung mit dem alltäglichen und ständig verfügbaren Bildinventar der Fotografie: Print Medien, TV, Internet und eigenem Foto-Archiv.

Kuschmann bezieht daraus seine Inspiration und bearbeitet die Vorlagen einerseits durch manuelle Eingriffe wie Abschleifen der Fotoschicht und Übermalung / Zeichnung mit Pigment und Pastell, sowie durch computergestützte, digitale Ebenen mittels Motivfetzen und Strukturen.

 

So entstehen Transformationen des vorgefundenen Fotomaterials, die an der Glätte der Medien kratzen und deren Rahmen kraftvoll und erfindungsreich überschreiten bis sich vieldeutige Bildräume, fragmentarische Schichten, Überlagerungen und Motivelemente im Wirkungsgefüge von Wahrnehmung, Erinnerung und Vorstellung ergeben. Das Ziel ist eine Verdichtung zu autonomen Formen und figurativer Anmutung.

Als Konsequenz zeigen sich bildaktive Lösungen, deren komplexe Strukturen Grundsätzliches und Spezielles, Konkretes und Abstraktes, Vertrautes und Unvertrautes kraftvoll neu zusammenfügen.

Sein gesamtes Schaffen stellt der Künstler gerne unter den programmatischen Titel »Heterogenes Kontinuum«. Ein scheinbar wissenschaftlicher Begriff, der ironisch gesehen, auf seinen zweifelnden Ursprung zurückführt und eher die Seitenwege und Querkehren als notwendige Arbeitsansätze bevorzugt.

 

 

Ausstellungen u. a. URBS, Wuppertal / EXPERIMENTA, Frankfurt / Kunstpreis der Jugend, Baden-Baden, zusammen mit Justus Zedelius / Kunstverein, Münster / Große Düsseldorfer und Kunstpunkte, Düsseldorf / Delta Galerie, Düsseldorf / Media ART, Köln / Kampnagel, internationale Kulturfabrik, Hamburg / Städtische Galerie, Hilden / Kunst-Cluster und 3 auf Elba, Wuppertal, zusammen mit Eberhard Kranemann und Peter v. Malotki / 5Farben, Köln / Stenkamphof, Essen / Das kleine Format, Malkasten Düsseldorf / Huntenkunst, Doetinchem (NL), Nove Mesto n.M. (CZ)